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Rechtsextremismus im vereinten Deutschland

(aus: ÖTV-Magazin 5/2000.) Publikation der Friedrich-Ebert-Stiftung: Rechtsextremismus im vereinten Deutschland - dominierende Jugendkultur.

Richard Stöss: Rechtsextremismus im vereinten Deutschland. Herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 2000, Bestellnummer 2804; ISBN-Nr. 3-86077-799-8.

Richard Stöss: Rechtsextremismus im Vereinten Deutschland

»Der Rechtsextremismus ist quicklebendig.« Autor Richard Stöss warnt davor, ihn aufgrund der geringen Erfolgschancen bei Wahlen zu verharmlosen oder Genugtuung zu empfinden. Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung hat Richard Stöss über den »Rechtsextremismus im vereinten Deutschland« geschrieben.

 

Das ist zugleich der Titel seines Buches. Obwohl er das vereinte Deutschland im Blick hat, liegt sein Schwerpunkt in Ostdeutschland, wo rechtsextremistisches Gedankengut in jüngerer Zeit an Akzeptanz gewonnen hat.

Wegen der schwierigen Verhältnisse ginge vielen, so der Herausgeber, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die für demokratisches Bewusstsein notwendige Zuversicht verloren, »dass auf dem Boden der Demokratie die wichtigen gesellschaftlichen Probleme lösbar« seien.

Besorgnis errege das Ausmaß der Verbreitung antidemokratischer, rechtsextremer Orientierung unter den Jugendlichen in den neuen Ländern. Mancherorts habe sich »Rechtssein« zur dominierenden Jugendkultur, zum jugendlichen Lifestyle, eben zur »Normalität«, entwickelt. Nicht Normalität, aber häufig genug Realität seien rechtsextremistisch motivierte Ausschreitungen Jugendlicher. »Deren gewalttätige Eroberungen kommunaler Nahräume ist unter dem Schlagwort der "national befreiten Zonen" zu einem lnbegriff rechtsextremer Anmaßung einerseits und Ratlosigkeit demokratischer Politik andererseits geworden.«

 

Das Buch von Richard Stöss gibt es kostenlos bei der Friedrich-Ebert Stiftung, Godesberger Allee 149, 53175 Bonn, Bestellnummer 2804, Internet: http://www.fes.de